(te) Das Gutachten der Stadtverwaltung zur Konzeption über die künftige Nutzung der historischen Hartmann-Halle (Fabrikstraße 8) war niederschmetternd. Trotzdem gibt es wieder Hoffnung, denn der Kulturausschuss stellte sich am Dienstag hinter das Konzept, das die Gesellschaft zur Förderung der Sächsischen Musikkultur e.V. (SGFM) in den vergangenen Monaten erarbeitet hat. So wird diesmal nicht die Verwaltung eine entsprechende Vorlage zur Nutzung der Halle für den Stadtrat erarbeiten, sondern die Abgeordneten.
  "Besonders gefreut hat es mich, dass die Entscheidung für dieses wichtige Industriedenkmal fraktionsübergreifend erfolgt ist", freute sich Stephan Franke von der Chemnitzer P+S Consult GmbH. Franke hatte die SGFM bei der Erarbeitung der Konzeption unterstützt. "Unser Ziel ist es, hier nicht nur Veranstaltungen durchzuführen, sondern auch Kultur zu produzieren. Hier sollen Bands proben und IT- sowie Kommunikationsfirmen arbeiten. Einige kleine Firmen haben jetzt schon ihren Sitz hier."

 

Quelle: blitzpunkt - 08.06.2002