Ein neuer Hoffnungsschimmer
für die alte Hartmannhalle

So könnte die umgebaute Hartmannhalle vom Festplatz aus betrachtet aussehen.

 

CHEMNITZ  Es gibt doch noch Hoffnung für die Hartmannhalle: In nichtöffentlicher Sitzung hat der Kulturausschuss beschlossen, ein Umbaukonzept zu prüfen, das die Sächsische Gesellschaft zur Förderung der Musikkultur (SGFM) erarbeitet hat.

  Kulturbürgermeisterin Barbara Ludwig: "Die Gesellschaft reicht nach Ostern ihr Konzept ein. Wenn es die Verwaltung geprüft hat, wird es dem Kulturausschuss vorgelegt." Der entscheidet dann, wie es weitergeht und legt das Konzept möglicherweise dem Stadtrat zur Abstimmung vor: Geht alles nach Plan, fällt die Entscheidung des Ausschusses im Juni.

  Der SGFM will aus der heruntergekommenen Hartmannhalle ein Kulturzentrum machen. Dafür sind rund fünf Millionen Euro notwendig - so steht es in dem Konzept. "Es ist ein schlüssiges Konzept. 80 000 Euro brauchen wir aber als Anschubfinanzierung von der Stadt", sagt SGFM-Chef Ronald Dietze. Für die weitere Finanzierung benötigt Dietze einen Erbpachtvertrag mit der Stadt und deren Hilfe beim Beantragen von Fördermitteln.
  Sollte das Konzept dem Stadtrat zum Genehmigen vorgelegt werden, wird Dietzes Optimismus steigen: "Ich glaube, dass die Mehrheit der Abgeordneten dafür stimmen wird."

 

Den Eingangsbereich zur Fabrikhalle hin
wollen die Planer futuristisch mit Glas
und Stahl gestalten.
Ronald Dietze von der SGFM hält in der heruntergekommenen Halle das Umbaukonzept in den Händen.

Quelle: Morgenpost - 23.03.2002