Hilfe per Unterschriften-Aktion, CWE will Kulturstiftungen mobilisieren

Ein Rettungsanker für das VOXXX?

Machen sich stark fürs VOXXX: Ingo Scheller, Steffen Volmer, Heiko Schramm,
Pieter Merten, Ulf Kallscheidt (v.l.) Georg Dick und Sohnemann Jakob.
    
                    BLICK-Fotos: Gleisberg

  (PF) Wie geht es weiter mit dem VOXXX auf dem Kaßberg? Die Künstler Steffen Volmer und Georg Dick können nur mit den Schultern zucken. "Noch einen Winter bleiben wir nicht. Nicht mal die Heizung funktioniert. Selbst wenn es zu einem unerwarteten Geldfluss kommt, müssten wir erst einmal raus. Während einer Sanierung können wir nicht in den Ateliers bleiben. Schade ist nur, dass die Symbiose zwischen der Kulturfabrik und den Künstlern wegbricht.", bedauert Steffen Volmer. Viel Hoffnung gibt es für das Kleinod nicht. Ende 2003 läuft der Mietvertrag mit dem Bundesvermögensamt aus. Danach stellte die Stadt zwar 125.000 Euro für den Ankauf des Grundstücks bereit, von allein saniert sich die ehemalige Brauerei allerdings nicht. Volmer: " 

Mindestens 300.000 Euro würde das kosten. Es ärgert mich immer noch, dass man vor Jahren nicht gehandelt hat, als die SchmidtBank in das VOXXX investieren wollte!" Für Ulf Kallscheidt von der Kulturfabrik geht es trotzdem alles weiter seinen Gang:" Unsere geplanten Veranstaltungen ziehen wir durch, bis es nicht mehr geht."
  Licht am Tunnelende will jetzt das Stadtmagazin 371 anknipsen. Lars Neuenfeld: Ab Freitag schalten wir eine Website für das VOXXX. Unter www.ich-will-voxxx.de sammeln wir Stimmen für das Haus, die gehen als Sammelmail an Bürgermeister, den OB und den Stadtrat." Auch die CWE will mitziehen. Chef Bernd Lange bietet an, Kulturstiftungen für das VOXXX zu gewinnen.

Quelle: BLICK - 26.02.2003